Es war der 12. Juni 2007,

als sich ein paar Borussen in einer Kneipe in Prenzlauer Berg trafen. Nach dem so verdienten wie schmerzvollen Abstieg der Borussia aus der Bundesliga wollte man ein Zeichen setzen- nach außen und auch für jeden persönlich.
Jetzt erst Recht, war das Motto. Wie oft wurden wir in der Stadt mitleidig belächelt, wenn wir uns als Borussen zu erkennen gaben. Wie viel Häme und Spott mussten wir ertragen.

Mit der Gründung eines Fanclubs wollte man zeigen, dass man auch und gerade in schweren Zeiten zur Borussia steht. Bayern-Fan kann jeder und eine temporäre Modeerscheinung wie Bremen oder der BVB war (und ist) Borussia zweifellos nicht.

Und somit steht dieser 12. Juni, der Geburtstag von Uwe Kamps, für die Geburtsstunde der Berliner Fohlen 07. Von den sieben Gründungsmitgliedern sind heute fünf dabei. Mit der viel zu früh verstorbenen Karin sind es aber eigentlich dann irgendwie doch sechs. Insgesamt sind es anno 2016 37 Berliner Fohlen. 37 unterschiedliche Typen und Charaktere. 37 Temperamente. 37 mal 100% Leidenschaft für die einzig wahre Borussia.

Im mittlerweile neunten Jahr zeigen die Fohlen, dass ein Fanclub mehr sein kann, als ein loser Zusammenschluss von Fans. Schwere persönliche Stunden Einzelner, Diskussionen und Meinungsdifferenzen untereinander, all dies wurde „am langen Ende“ (Wer errät, wer diese Floskel salonfähig gemacht hat, bekommt ein Hops-Pils) stets gemeinsam und miteinander ausgestanden und gelöst.

Die Berliner Fohlen stehen für Toleranz statt Ausgrenzung.
Für Vielfalt statt Rassismus. Für Spaß statt „Dumpf“.

Dieser wunderbare Fanclub würde so in der Form nicht existieren, gäbe es das „Hops&Barley“ nicht. Diese herrliche Kneipe, dieser Ort der zauberhaften Braukunst. Und auch, wenn es oft laut und chaotisch zugeht, haben Philipp, Ines, Lusiana, Ben und Co. immer ein Lächeln für uns.

In diesem Sinne auf die nächsten Jahre.

WOHLSEIN!!!